Dirk SCHUSTER

Fritz Thyssen-Fellow (2019–2021)
Dr., M.A
Universität Potsdam

 

 

 

 

 

Dirk Schuster ist akademischer Mitarbeiter am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam. Nach einem Grundstudium der Mittleren/Neueren Geschichte und der Religionswissenschaft an der Universität Leipzig (M.A. 2009), wurde er im März 2016 an der Freien Universität Berlin mit einer Dissertation zu Die Lehre vom »arischen« Christentum. Das wissenschaftliche Selbstverständnis im Eisenacher »Entjudungsinstitut« promoviert (Dr. phil.). Von 2011 bis 2014 war er Promotionsstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Zusätzlich war er zwischen 2015 und 2016 Mitarbeiter an dem Drittmittelprojekt Die Edition der Protokolle der evangelischen Landeskirche A.B. in Rumänien an der Universität Koblenz-Landau. Er ist Mitglied der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW) und Sprecher des Arbeitskreises Mittelbau und Nachwuchs der DVRW. Seit 2016 ist er überdies Vertrauensdozent der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an der Universität Potsdam, seit 2020 zusätzlich Vertrauensdozent der Stiftung an der Universität Wien. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Interdependenzen von Religion und Politik, Atheismus und die Geschichte der Evangelischen Landeskirche A.B. in Rumänien. Während seines Aufenthaltes am Institut für Religionswissenschaft im Wintersemester 2019/2020 erforschte er die Diskurse über den Atheismus unter österreichischen Kommunisten und Sozialdemokraten in der Zeit zwischen 1945 und 1990. Im Wintersemester 2020/2021 arbeitet Dirk Schuster am Institut für Religionswissenschaft über Diskurse zum Atheismus österreichischer Kommunisten und Sozialdemokraten zwischen 1918 und 1945 sowie über die innerprotestantische, antisemitische Kirchenbewegung Deutsche Christen in Österreich zwischen 1928 und 1945.